29.12.2009

Veröffentlicht in Isar Amper Klinikum KMO HS 24, Mein Leben am 29.12.2009 von Die Grille

So die Feiertage sind vorbei und es war sehr ruhig. Erst habe ich mich heute über die Feiertage aufgregt, weil ich die hasse, aber nach einem Rückblick war es ganz schön. (Außer das meine Frau alle 3 Feiertage arbeiten musste)

Wir haben gespielt, so Gesellschaftsspiele zusammen was unternommen und bewusst garnichts getan und es war ganz schön. Aber jetzt seit Sonntag bin ich das erstemal seit bestimmt 2 Jahre alleine zu hause, ist schon seltsam gewesen die erste Nacht. Wenn man das so gewohnt ist das immer einer da ist und jetzt alleine, Frau und Kind im Kurzurlaub in die Thera ist ja auch im Urlaub. Ich hatte schon gedacht was passiert wenn es mir schlecht geht, keiner da, das erleichterte das Einschlafen nicht gerade. Was mir geholfen hat das ich ja am Morgen noch ein Gespräch bei der Vertretung hatte, erst wollte ich den Termin erst nicht, aber wir haben über einiges geredet und das hat mir doch geholfen. Aber die Gedanken bleiben und kreisen herum und belasten mich.

Ich war heute in der Werkstatt zum selber schrauben. Es ging so einiges schief und ich war zum Schluss schon sehr angefressen und brauchte eine Pause, am liebsten hätte ich eines von den Schrottautos mit dem Hammer bearbeitet. Ich war dann am machen und am tun, da kam ein Schwarzer rein und war fröhlich, ich gleich noch wütender. Ich war dabei eine Schraube festzumachen, am telefonieren und nebenbei wollte ich irgendwie was trinken. Da kam der Typ zu mir schaute mich an und sagte dann ganz ruhig: „So geht das nicht (ich innerlich am kochen) du kannst nicht alles auf einmal machen, erst arbeiten, dann Pause und dann telefonieren so ist das besser und dir geht es besser.“ Ich schaute erstmal selber was ich so machte und dachte dann gleich sofort an die Achtsamkeitübungen.  Ich habe ich mich dann bedankt, womit der nicht gerechnet hat und ich habe dann erstmal eine Pause gemacht und überlegt wie ich den Rest fertig bekomme.

22.12.2009

Veröffentlicht in Isar Amper Klinikum KMO HS 24, Mein Leben am 22.12.2009 von Die Grille

Hier merke ich erst wie schnell die Tage vergehen, ich denke morgen schreibe ich was und schon ist wieder eine Woche rum. Bald stehen die Feiertage an und dann ist auchdas Jahr wieder um und es geht wieder alles von vorne los.

Ich ersten Gruppenstunden in der DBT Therapie habe ich gut überstanden. Die Gruppe ist eine nette und offene Runde, eine solche Gruppe habe ich so noch nie kennen gelernt. Als ertes Modul hatte ich das Thema Achtsamkeit, ich hätte nie gedacht das es so schwer ist sich auf eine Sache zu konzentrieren und dabei tatsächlich nur darauf zu achten. Ich habe es mit dem Beispiel Zähneputzen versucht, in der Zeit wirklich nur daran zu denken, ich habe es noch nicht geschafft die ganze Zeit wirklich nur daran zu denken, die Gedanken schweifen immer gerne wieder ab.

Das letzte Einzelgespräch habe ich am 28.12.2009 und dann geht es im neuen Jahr weiter, irgendwie wie bin ich ganz froh das die Therapie jetzt machen.

Meine Stimmung ist eher schlecht ich durchlebe wieder viele Stimmungsschwankungen, es wieder so eine Spirale die mich nach unten zieht. Leider führt das auch wieder zu Unstimmigkeiten mit meiner Frau, Tochter und Freundin. Ich interprtiere da in irgendwelche Kleinigkeiten alles mögliche hinein und bin dann sauer und lasse das an die Menschen die mir was bedeuten aus. Es nervt weil ich das ja gar nicht möchte aber es passiert halt und zur Zeit ist es wieder besonders schlimm.

Ich habe mich dazu durchgerungen meine Eltern anzurufen und denen zusagen das ich nicht mit nachhause fahren werde. Meine Frau und Tochter fahrt zwischen den Feiertagen nachhause und ich bleibe alleine zuhause. Das ist das erstemal seit langem das ich übernacht alleine zuhause bin, ich hoffe das geht gut und ich mache keinen Blödsinn in der Zeit. Irgendwie freue ich mich schon darauf, aber es macht mir auch Angst.

05.12.2009

Veröffentlicht in Mein Leben am 05.12.2009 von Die Grille

Ich habe seit der Nacht von Donnerstag auf Freitag bis heute Mittag nur geschlafen, ich war zwar mal kurz wach dann aber wieder geschlafen. Mir war die ganze Zeit übel und es drehte sich alles.

Entweder hatte ich mir einen Virus eingefangen oder es war der Stress von der ganzen Woche der dann doch zu viel war. Dieses blöde Thema wegen Weihnachten und meinen Eltern, wenn ich dran denke bekomme ich schon wieder Magenschmerzen.

Morgen wollen wir die Fahrkarte für Frau und Tochter kaufen, ich werde versuchen daran zu denken das es das beste ist das ich zu hause zu bleibe. Nur vier Tage alleine zu hause, muss mal sehen ob die Tagesstätte offen hat dann wäre ich tagsüber aufgeräumt. Mich nervt es das dieses Thema so viel Zeit in Anspruch nimmt und wertvolle Reserven verbrennt.

Ich möchte dieses Jahr noch zum Wintertollwood, mal sehen ob es was wird. Das Sommertollwood war ja ganz in Ordnung, das hat mir gefallen zu mindest am Nachmittag da war noch nicht so viel los. Mal sehen ob ich das schaffe wäre zumindest eine gute Übung, hin gehen und die vielen Menschen aushalten.

Ich muss auch immer wieder an die Gruppe am Dienstag denken, die Hausaufgabe und die bevor stehende „Arbeit“ mit der DBT Therapie. Es macht mir Angst, es wird eine lange Zeit mit vielen Höhen und Tiefen sein. Am liebsten würde ich bevor ich mir die Arbeit und den Stress antue einfach alles beenden. Letztes Jahr um die selbe Zeit ging es mir auch nicht gut und ich wollte auch nicht mehr Leben, aber mit einer Freundin konnte ich viel über das Thema reden. Für meine Tochter wäre es wohl der reinste Horror, ich würde ihr ihr ganzen leben versauen und das will ich ja auch nicht. Aber irgengwann ist einfach eine Grenze erreicht wo ich auch nicht mehr weiter weiß, es ist der einzige Bereich der eine Grauzone hat.

02.12.2009

Veröffentlicht in Mein Leben am 02.12.2009 von Die Grille

Am Montag war wieder Einzel und gestern war die erste Gruppenstunde. Vor der Gruppenstunde war ich so aufgeregt, aber als wir dann da im Raum waren, die Stimmung war so locker und gut. Ich war erstaunt die Gruppen die ich kannte waren alle ruhig keiner wollte was sagen (ich auch nicht) und da genau das Gegenteil. Ich glaube ich werde in der Gruppe gut klar kommen, es ist schon seltsam das ich mit Borderlinern von Anfang an immer ein gutes Gefühl habe. In der Klinik waren ja auch welche und wir waren schnell eine kleine Gruppe wo am Anfang keiner wusste was der andere hat.

Getsern Abend, nach dem angenehmen Nachmittag  gad es noch Stress mit meinen Eltern bzw mit meiner Mutter. Wir wollen von 27.12. 30.12.2009 zu unseren Eltern fahren. Die Feiertage wollen wir zu hause bleiben, das haben wir von anfang an gesagt. Und immer wieder versuchen meine Eltern uns zu überreden das wir früher kommen sollen zum 24.12, selbst meine Schwiegereltern nerven die damit. Als ich dann dummerweise meine Mutter am Telefon hatte, ging das alles wieder von vorne los. Ich habe dann garnichts mehr gesagt und innerlich war ich kurz vorm durch drehen, auf dem Gespräch habe ich meiner Frau gesagt das ich nicht mehr mitfahre und zu hause bleibe. Sie war schon enttäuscht, sie hat immer so viel rücksicht genommen, sie ist so oft alleine gefahren. Aber was soll ich machen? Mich dem Stress wieder aussetzen, gestern im Anschluss des Telefonates war ich so fertig das es später wieder in der Selbstverletzung endete.

Ich hatte mich so nach der Gruppe gefreut und jetzt wieder alles Mist.

Unsere Ausaufgabe ist beim Zähneputzen nur ans Zähneputzen zu denken und das 3 Minuten lang. Ich habe es heute versucht und habe es keine 30 Sekunden durchgehalten.

29.11.2009

Veröffentlicht in Mein Leben am 30.11.2009 von Die Grille

Ich sitze hier, die Rasierklinge in der Hand in der anderen die Skillbox. Die ganze Woche war es ein ewiger Kampf schneiden nicht schneiden, jetzt im nachhinein kann ich nicht sagen was besser war. Es ist so schwer es auszuhalten, diesen Automatismus der sich schnell eingeschlichen hat. Es ist so einfach, es schmertz,  das Blut läuft warm herunter und in diesem Augenblick sinkt die Anspannung und ich gleite in eine andere Welt. Eine Welt die in Ordnung zu sein scheint, jedoch trügt der Schein. Mit dem nachlassen des Entspannungsgefühls kommt auch die realität zurück, die Realität die weh tut. Eine Realität die ich nicht mehr verstehe, ich bin da und um mich herum geht alles seinen Gang nur ich gehöre nicht mehr dazu.

Ich will mich verletzen weil ich: die Anspannung nicht mehr aushalte, ich das Gefühl habe den Ansprüchen nicht mehr zu genügen, ich will nicht weiter Menschen die mir was bedeuten verletzen, weil ich mir vorkomme wie ein kleines Kind das alleine gelassen worden ist, ich meine Wut die ich gegen mich richte nicht kontrolieren kann, aus Angst vor der Angst, weil keinen Ausweg aus dem ganzen mehr sehe, das Gefühl habe das es allen ohne mich besser geht, weil ich durch die Stimmungsschwankungen mein Umfeld nerve, weil Gefühle entstehen die mich überfordern, ich ich will es teilweise einfach nur und dann tue ich es eben.

Morgen ist wieder Therapie und Diesntag das erstmal die DBT Gruppe, ich habe jetzt schon eine riesige Angst. Bin nur froh das meine PL diese Gruppe mit anleitet dann bin ich nicht ganz alleine. Nur jetzt ist dies eine Änderung die ich wieder in meinem Tagesablauf unterbringen muss, mich nervt es das so eine Kleinigkeit mich wieder aus der Bahn wirft und ich die ganze Woche neu strukturieren muss.

28.11.2009

Veröffentlicht in Mein Leben am 29.11.2009 von Die Grille

Irgendwie habe ich das Gefühl das ich mich immer noch nicht zu 100% auf die Thera einlassen kann. Das aber nur weil ich mir immer wieder selber Steine in den Weg lege. Ich versuche mich auf andere Dinge zu konzentrieren oder einfache Aufgabe selber zu verkomplizeiren das ich mehr Zeit darauf auf wenden muss. Im Anschluss regt es mich auf weil ich mich nicht wieder mit den Themen der Therapie auseinander gestezt habe sondern alles andere gemacht habe und von den Dingen habe ich aber auch nichts fertig bekommen sondern nur angefangen und somit nochmehr Baustellen geschaffen.

Und wenn ich dann abends im Bett liege kommt das alles wieder hoch. Ich hatte lange Zeit keine Probleme mehr mit meinem Magen, jetzt habe ich wieder Sodbrennen und meine Bandscheibe macht sich auch immer wieder zu Wort.

Ich möchte mich mehr auf die Therapie einlassen, aber ich habe eine solche Angst vor Angst. Überall hört man und liesst man das das DBT halt sehr anstrengend ist und das glaube ich auch und dann denke ich immer wenn das so anstrengend ist dann kann ich gleich wieder arbeiten gehen. Ein paar Stunden Später will ich dann mit dem Zug nach München und schaffe es nicht ein Ticket unter Zeitdruck aus dem Automaten zu bekommen. Die Signale standen schon auf grün, also kommt der Zug jeden Augenblick. Erst reichte das Kleingeld nicht, den Schein hat der Automat nich angenommen und der Zug vor ein. Ich war kurz vorm durch drehen, ich stand da nur noch und schaute den Automat an und war am weinen. Ich stand dann eine Stunde am Bahnhof, ohne Warteraum etc und wartete auf den nächsten Zug, denn wollte / konnte ich nicht nehmen dann wartete ich noch eine Stunde und fuhr dann doch heim weil ich jetzt nicht mehr zu dem Termin wollte. Nach so einer Aktion denke ich dann immer das ich wohl doch nicht arbeiten kann und dann geht es mir noch schlechter.

23.11.2009

Veröffentlicht in Isar Amper Klinikum KMO HS 24, Mein Leben am 23.11.2009 von Die Grille

Heute war wieder Thera, nach der Email von letzter Woche war mir nicht ganz wohl dabei. Als erstes habe ich erfahren das ich ab nächster Woche in der DBT Gruppe ausgenommen bin. http://de.wikipedia.org/wiki/Dialektisch-Behaviorale_Therapie

Ich freue mich schon irgend wie (vlt liegts auch am Alkohol) das ganze macht mir aber auch eine riesen Angst. Wieder neue Menschen kennlernen und in diesen Zusammenhang diesen auch vertrauen. Dann muss ich 2 in der Woche in die Klinik fahren, aber das wusste ich ja auch vorher und ich will es auch.

20.11.2009

Veröffentlicht in Mein Leben am 20.11.2009 von Die Grille

Hallo Herr XXX

Laut der Aussage vom Dr. XXX, sind keine Wechselwirkungen bekannt. Sie dürfen also Ihr neues Medikament nehmen. ich finde es gut, dass Sie Ihren Ärger schriftlich zum Ausdruck gebracht haben, in welcher Form auch immer. Wichtig ist, dass Sie diesem Gefühl einen Raum gegeben haben. Gut fand ich auch, dass Sie die Mail nicht sofort abgeschickt haben. Sie haben aber sofort gemerkt, dass es Ihnen nach dem Schreiben besser ergangen ist und dass Sie sich deshalb nicht verletzt haben. Bezüglich des Inhaltes des Briefes kann ich nur sagen, dass ich das auch etwas seltsam finde (das mit dem im Ofen verbrennen etc). Ich gehe davon aus, dass Sie sich von diesem Gedanken bereits distanziert haben. Wichtig fand ich, dass Sie herausgefunden haben, was der Auslöser für Ihre Wut war und zwar war das meine Frage nach Ihrer Therapiemotivation. Diese Frage sollten Sie sich, genau auch wie andere Patienten, häufiger stellen, zur Überprüfung der eigenen Veränderungsmotivation. Das Weitere besprechen wir in der Stunde.

Schönes Wochenende, XXX

17.11.2009

Veröffentlicht in Mein Leben am 20.11.2009 von Die Grille

Hallo Frau XXX,

ich war gestern so dermaßen Wütend das ich die Mail (siehe unten) gestern geschrieben habe, aber nicht versendet habe weil es ja was von Erpressung hat, unter dem Motto wenn Sie das sagen dann mache ich „das“ oder so. Heute morgen hat es mich zwar auch noch kurz beschäftigt aber nicht so wie sonst wo ich über solche Vorgänge tagelang grüble. Gestern Abend hat es mir geholfen, nach dem Schreiben war irgendwie die Luft raus und die Anspannung reduzierte sich. Ich habe den Text jetzt selber nochmal gelesen und bin mir nicht sicher ob das jetzt versenden soll, ist schon seltsam was ich in einer solchen Situation denke.

Ich war heute beim Kardiologen, ich soll zusätzlich Lorzaar Protect 50mg morgens einnehmen. Ich wollte nur fragen ob das sich mit den Medikamenten verträgt.

DIE MAIL:
Ich bin absolut verunsichert und sauer. Die Frage ob ich die Therapie überhaupt machen möchte, kann ich nicht nach vollziehen.
Es ist so das mich der eine Therapietag die ganze Woche beschäftigt. Ich habe jeden Abend das Gefühl nicht alles getan zu haben um der Therapie gerecht zu werden und um gesund zu werden.
Aber vielleicht ist doch alles falsch was ich mache und wenn eh falsch ist kann ich auch so weiter machen wie bisher.
Ich sitze abends zu hause und weine und bin voller Anspannung und bete das die Stunden vergehen so dass ich mich nicht verletze, den Stress kann ich mir dann wenigstens sparen.

Die Tage in der Tagesstätte hätte ich dann auch wieder zur freien Verfügung und kann zu hause machen was ich will, nur was ich dann mache ist ja auch klar.
Ich habe bislang meinen Schreibtisch zu hause nie aufgeräumt weil ich dann denke ich kann mir nicht das Leben nehmen weil meine Frau durch das Chaos nicht durchsteigt.
Jetzt habe ich mir als Ziel gesetzt bis Freitag alles aufzuräumen und abzuheften und alles weitere zu überlegen.
Die Unterlagen werde ich im Ofen verbrennen, dass Skill Training vom Notebook löschen, so als wenn nicht geschehen wäre.
Den Notfallkoffer den ich irgendwie nicht zusammenstellen kann weil ich kein passendes Behältnis gefunden habe, das Ammoniak, die Chile Schoten und das Tabasco werden ich wie die Unterlagen im Ofen verbrennen, da es jetzt keine Verwendung mehr gibt.

Die Medis, früher haben auch ein paar Kopfschmerztabletten am Tag über schlimmsten Zeiten geholfen und mit den Internetapotheken ist das sogar noch einfacher, da brauch ich nicht mehrere Apotheken besuchen. Somit werde ich den ganzen Vorrat auch in den Ofen geben und zu schauen wie alles langsam in Flammen auf geht.
Viele Grüße

Ich war lange am überlegen ob ich die Nachricht so versenden sollte, aber ich möchte ja das sie es weiß wie ich fühle und denke. Im Prinzip ist es ja die Wahrheit und somit ja nichts absolut außergewöhliches in einem solches Stressmoment.

Es hat mir zumindest so geholfen das ich nicht immer wieder darüber nachdenken musste, sonst verfolgen mich solche Gedanken noch Tage und ich werde dann immer unsicherer.

 

16.11.1009

Veröffentlicht in Mein Leben am 20.11.2009 von Die Grille

Ich bin absolut verunsichert und sauer. Die Frage ob ich die Therapie überhaupt machen möchte, kann ich nicht nach vollziehen. Es ist so das mich der eine Therapietag die ganze Woche beschäftigt. Ich habe jeden Abend das Gefühl nicht alles getan zu haben um der Therapie gerecht zu werden und um gesund zu werden. Aber vielleicht ist doch alles falsch was ich mache und wenn eh falsch ist kann ich auch so weiter machen wie bisher. Ich sitze abends zu hause und weine und bin voller Anspannung und bete das die Stunden vergehen so dass ich mich nicht verletze, den Stress kann ich mir dann wenigstens sparen. Die Tage in der Tagesstätte hätte ich dann auch wieder zur freien Verfügung und kann zu hause machen was ich will, nur was ich dann mache ist ja auch klar. Ich habe bislang meinen Schreibtisch zu hause nie aufgeräumt weil ich dann denke ich kann mir nicht das Leben nehmen weil meine Frau durch das Chaos nicht durchsteigt. Jetzt habe ich mir als Ziel gesetzt bis Freitag alles aufzuräumen und abzuheften und alles weitere zu überlegen. Die Unterlagen werde ich im Ofen verbrennen, dass Skill Training vom Notebook löschen, so als wenn nicht geschehen wäre. Den Notfallkoffer den ich irgendwie nicht zusammenstellen kann weil ich kein passendes Behältnis gefunden habe, das Ammoniak, die Chile Schoten und das Tabasco werden ich wie die Unterlagen im Ofen verbrennen, da es jetzt keine Verwendung mehr gibt. Die Medis, früher haben auch ein paar Kopfschmerztabletten am Tag über schlimmsten Zeiten geholfen und mit den Internetapotheken ist das sogar noch einfacher, da brauch ich nicht mehrere Apotheken besuchen. Somit werde ich den ganzen Vorrat auch in den Ofen geben und zu schauen wie alles langsam in Flammen auf geht. Ok etwas hebe ich mir noch für das Finale auf.

Diese Nachricht habe ich verfasst als ich so wütend auf meine Thera war, sie fragte mich ob ich die Therapie überhaupt noch weiter machen möchte usw. Ich wusste erst garnicht mehr was ich sagen sollte. Die Nachricht habe ich dann am selben Abend verfasst, die Email habe ich jedoch nicht versendet. Die Nachricht hat auch was von den Versuch einer Erpressung, daher wollte ich die Mail nicht versenden, zumindest nicht so.